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Petition gegen Dieselfahrverbote

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  1. #1
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    Senior Member Avatar von 308GT
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    Petition gegen Dieselfahrverbote

    Wer es bis jetzt noch nicht weiß, es gibt eine Petition gegen die Klagen der Deutschen Umwelthilfe auf Fahrverbote in deutschen Städten … Wer sie noch nicht kennt klickt hier und tut aktiv etwas dagegen, dass die DUH irgendwann ganz Deutschland zum Euro 5 und darunter Fahrverbot für Diesel zwingen möchte (wahrscheinlich sind dann auch irgendwann die Euro6 ohne den Zusatz "dTemp" Diesel dran) :

    Hier klicken


    Dazu noch eine interessante Dokumentation :

    Hier klicken

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    Geändert von 308GT (25.11.2018 um 09:46 Uhr)
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    nkuhnenrocio (25.11.2018),oeyrobfr (03.12.2018)

  3. #2
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    Halte ich leider für eine Dummheit sondergleichen. Paßt aber sehr gut zum populären bis populistischen Stimmungsbild im Lande. Das schreibe ich, wohlgemerkt, als Fahrer eines Diesel-Peugeots.

    Genauso mögen das unsere Auto-Kraten in Regierung, Parlament und Autokonzernen. Wenn sich "die unten" kloppen, haben sie keine Kraft mehr sich gegen "die da oben" aufzulehnen. Und sich aufgrund des großangelegten langjährigen Betrugs aufzulehnen gäbe es wohl Grund genug. Sowohl gegen die mächtigen Autokonzerne als auch gegen alljene die deren Betrug deckten, noch immer decken und schönreden.

    Klar ist das Verbot doof. Sehr doof sogar. Aber Schuld daran hat nicht die DUH, sondern Schuld haben betrügerische Autokonzerne die uns Kunden nach Strich und Faden belogen und betrogen haben und jetzt von den Politikern auch noch damit belohnt werden, daß es ein steuerfinanziertes Konjunkturprogramm für sie in Form von "Umtauschprämien" gibt, welche allerdings nicht einmal oberhalb dessen liegen was die Autohersteller vielfach selbst als Rabatte einräumten. Kurzum: wir Steuerzahler finanzieren allesamt für ein Weilchen die Rabatte der Autohersteller ... aber klar, dafür gehört die DUH bestraft!

    'tschuldigung, aber ich finde jetzt auch nicht jedes Argument der DUH stichhaltig und ich halte Dieselfahrverbote auch für eine Form der Enteignung, denn ein Fahrzeug welches ich nicht mehr "normal" benutzen kann ist damit, wenn nicht wertlos, so doch bei einem Wert nahe Null. Und schlimmer noch: niemand - außer vielleicht das oberste Prozent, oder meinetwegen die obersten 10% - kaufen sich ein Auto nur auf 2, 3 oder 5 Jahre hinaus. Für die meisten von uns ist dies eine Langzeitinvestition und damit ein Fahrverbot eine Enteignung an einer Sache deren Nutzung man auf Jahre hinaus geplant hatte.

    Die DUH hat aber an mehreren Stellen recht:

    1. verkackt haben es die Autohersteller und auf die sollte jetzt entsprechend der Druck ausgeübt werden
    2. das Erzwingen von Fahrverboten erhöht den Druck


    Aber wie muß sich die o.g. Fraktion unserer Auto-Kraten ins Fäustchen lachen, daß sich der Druck nun gegen die DUH richtet statt gegen sie. Druck der Betrogenen gegen Dritte statt gegen die Betrüger. Da knallen die Sektkorken bei den Politikern und ihren Schützlingen!

    Petition gegen die DUH? Nicht mit mir! Petition an den Bundestag die Autohersteller endlich für Ihren langjährigen Betrug bluten zu lassen? Her damit! Der Bundestag ist schließlich der Gesetzgeber (zumindest steht das so im Buche, meistens sind es leider Lobbyisten und andere bezahlte Schreiberlinge in den Büros der Ministerien; soviel zur Gewaltentrennung). Aber mir scheint es ist wie bei Genoziden. Ist ein Verbrechen nur groß genug, wird es einfach nicht mehr geahndet.

    Übrigens: auch an anderer Front wurde das Prinzip "divide et impera" (teile und herrsche) konsequent angewandt. Erinnert sich noch einer von euch an den Diskussionsinhalt von vor einigen Monaten? Da ging es nicht etwa allein um NOx. Da war die Diskussion noch Feinstaub und NOx. Mit dem VW-Skandal in den USA hat sich die Aufmerksamkeit komplett auf Diesel und NOx verlagert. Jedoch sollte man nicht vergessen daß die Benziner allesamt geradezu Dreckschleudern in Sachen Feinstaub sind. Feinstaubfilter sind nämlich hauptsächlich in Dieselfahrzeugen - dort aber seit mehreren Jahren - verbaut. Irgendwann schlägt das Pendel zurück und die Feinstaub-"Sau" wird auch wieder durch's Dorf getrieben werden. Dessen sollten sich all jene Fahrer von Benzinern bewußt sein, die sich jetzt vielleicht ins Fäustchen lachen oder gar einen Benziner kaufen, weil der ja ach so viel sauberer ist.
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  4. 2 Peugeot-Freunde bedanken sich bei Vidarr für den hilfreichen Beitrag:

    oeyrobfr (03.12.2018),Solares (29.11.2018)

  5. #3
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    Diesen Redeschwall kann ich wie folgt in Kurzform kommentieren:

    „1. verkackt haben es die Autohersteller und auf die sollte jetzt entsprechend der Druck ausgeübt werden“
    - es laufen einige Klagen/Sammelklagen gegen VW, bis es keinen Präzedenzfall gibt, wird sich da auch nicht viel bewegen. Jahre über Jahre stehen da ins Haus, und man darf davon ausgehen dass dabei nichts herumkommt...

    „2. das Erzwingen von Fahrverboten erhöht den Druck“
    - Das erzwingen von Fahrverboten juckt die Autohersteller maximal peripher... Aber mit voller Härte trifft es den Halter/Fahrer eines Betroffenen Fahrzeugs in jedem Fall und mit sofortiger Wirkung. Warum kümmert sich die DUH nicht auch um eine Klage gegen die Hersteller mit Hilfe der Betroffenen? Wieso werden sinnlose Fahrverbote, ohne jegliche Grundlage sowie belastbarere Messwerte, erteilt? Weiterhin sollte dies unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Fahrzeugtypen geschehen. Wer so mit der Brechstange auf unschuldige losgeht und indirekt den Täter unterstützt, der muss sich nicht wundern wenn er es mit erheblichem Widerstand zu tun bekommt. In diesem Moment geht eine direkte Gefahr von weiteren sinnlosen Fahrverboten für den Halter/Fahrer aus. Für sehr viele Menschen ist das Auto existenziell wichtig, gerade für Pendler die eben mit einem Betroffenen Diesel fahren. Viele haben „kurz“ vorher einen hoch gelobten euro5 Wagen gebraucht erstanden, und sollen jetzt schlucken dass Sie nicht wussten dass der Wagen eine Betrugsplattform ist? Kaum jemand läuft sich mal eben so ein neues Fahrzeug aus der Portokasse. Weiterhin muss man damit rechnen, dass der Wahnsinn auch auf neuere Fahrzeuge ausgeweitet wird und man mittellos ist. Somit ist eine Gegenmaßnahme aus der Betroffenen Ecke nur logisch und sinnvoll. Wenn solch ein Verband nicht weiß in welcher Position er sich befindet und wie er sich positionieren sollte, ist so ein Ergebnis keine Überraschung...

    So lange die Leute verrückt gemacht werden, geht es für Betroffene Fahrzeugbesitzer um Schadenbegrenzung dazu kommt der Wertverlust... Es wird niemals dazu kommen dass VW in Deutschland für den Betrug bluten wird... Davon kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen.
    Geändert von 1uck3r2015 (29.11.2018 um 00:42 Uhr)
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  6. Ein Peugeot-Freund hat sich bei 1uck3r2015 für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (03.12.2018)

  7. #4
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    Wie so oft ist hier die Kritik an der Petition völlig off topic, was die Argumentation angeht.

    Die Grenzwerte wären so oder so überschritten worden, unabh. davon, ob einige Hersteller geschummelt haben oder nicht. ALLE Fahrzeuge stoßen natürlich im Betrieb mehr Schadstoofe aus, als auf dem Papier.

    Die DUH hat damit bestefalls am Rand mit dem Betrugsskandal zu schaffen.
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  8. Ein Peugeot-Freund hat sich bei HolleBln für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (03.12.2018)

  9. #5
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    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    „1. verkackt haben es die Autohersteller und auf die sollte jetzt entsprechend der Druck ausgeübt werden“
    - es laufen einige Klagen/Sammelklagen gegen VW, bis es keinen Präzedenzfall gibt, wird sich da auch nicht viel bewegen. Jahre über Jahre stehen da ins Haus, und man darf davon ausgehen dass dabei nichts herumkommt...
    Also lieber Symptombekämpfung indem man auf die DUH einhaut, welche sich erdreistet hat der Politik die Einhaltung von ihr (d.h. der Politik) beschlossener Grenzwerte abzuverlangen? Jetzt wo ich es nochmal so lesen. Klingt eigentlich logisch.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    „2. das Erzwingen von Fahrverboten erhöht den Druck“
    - Das erzwingen von Fahrverboten juckt die Autohersteller maximal peripher...
    Richtig, ich hatte auch nicht behauptet der Druck auf die Autohersteller steige dadurch unmittelbar. Das ist deine Lesart.

    Mittelbar könnte er aber sehr unangenehm steigen, wenn sich denn die Dieselfahrer gegen die Betrüger und jene in der Politik, welche sie deckten und decken, auflehnten, statt gegen einen Verein der sich auf die Rechtslage beruft und deren Einhaltung anmahnt.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Aber mit voller Härte trifft es den Halter/Fahrer eines Betroffenen Fahrzeugs in jedem Fall und mit sofortiger Wirkung.
    Alle Fahrer betroffener Fahrzeuge sollten volljährig und damit wahlberechtigt sein. Die Faktenlage ist seit mindestens Ende 2015 bekannt. Man könnte jetzt die Erfolge der Grünen bei diversen Landtagswahlen als Hinweise begreifen, welche deiner Argumentation entgegenstehen. So weit würde ich aber noch nicht einmal gehen.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Warum kümmert sich die DUH nicht auch um eine Klage gegen die Hersteller mit Hilfe der Betroffenen?
    Warum fragst du mich das? Eine Arbeitstheorie kann ich dir aber liefern. Vereine haben immer auch einen Vereinszweck und machen sich durch Tätigkeiten außerhalb des durch den Zweck definierten Tätigkeitsgebiets angreifbar.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Wieso werden sinnlose Fahrverbote, ohne jegliche Grundlage sowie belastbarere Messwerte, erteilt?
    Quellen! Das klingt mehr wie eine Behauptung als Wissen. Wie komme ich zu dieser These? Bisher haben sich die meisten Städte gegen die ausgesprochenen (zum Teil noch nicht umgesetzten) Fahrverbote gewehrt. Gäbe es belastbare Beweise mit welchen sich die Fahrverbote kippen ließen, wären die die ersten welche klagen würden. Bisher sind meiner Kenntnis nach keine solchen Klagen ruchbar geworden.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Weiterhin sollte dies unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Fahrzeugtypen geschehen.
    Absolut. Hättest du meinen "Redeschwall" vollständig gelesen, wüßtest du, daß ich da vollkommen mit dir d'accord gehe.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Wer so mit der Brechstange auf unschuldige losgeht und indirekt den Täter unterstützt, der muss sich nicht wundern wenn er es mit erheblichem Widerstand zu tun bekommt.
    Diese Argumentation ist so dermaßen einseitiges Bildzeitungsniveau, daß man sich eine Replik sparen möchte.

    Die DUH ist dann also im Umkehrschluß "schuldig"? Welcher Untat hat sie sich denn schuldig gemacht? Auf die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte zu klagen welche sie nicht zu verantworten hat? Gewählte Politiker auf ihre in Gesetze gegossenen Versprechungen festzunageln? Wie genau unterstützt denn die DUH welche Täter?

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    In diesem Moment geht eine direkte Gefahr von weiteren sinnlosen Fahrverboten für den Halter/Fahrer aus. Für sehr viele Menschen ist das Auto existenziell wichtig, gerade für Pendler die eben mit einem Betroffenen Diesel fahren. Viele haben „kurz“ vorher einen hoch gelobten euro5 Wagen gebraucht erstanden, und sollen jetzt schlucken dass Sie nicht wussten dass der Wagen eine Betrugsplattform ist?
    Auch hier gehe ich mit dir d'accord, was du wüßtest, hättest du meinen "Redeschwall" bis zum Ende gelesen.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Kaum jemand läuft sich mal eben so ein neues Fahrzeug aus der Portokasse.
    Genau das habe ich selbst als guten Grund genannt um die Täter und nicht etwa die DUH bluten zu lassen.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Weiterhin muss man damit rechnen, dass der Wahnsinn auch auf neuere Fahrzeuge ausgeweitet wird und man mittellos ist.
    Das entspricht grob meinem Plädoyer an Fahrer von Benzinern sich solidarisch zu zeigen. Wenn sich die Diskussion von NOx wieder hin zu Feinstaub verlagert, werden sich so einige Besitzer "moderner" Benziner wundern, daß sie nun unter Beschuß geraten.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Somit ist eine Gegenmaßnahme aus der Betroffenen Ecke nur logisch und sinnvoll.
    Auch richtig. Nur wenn die Gegenmaßnahme sich statt gegen die Täter gegen Mitopfer (Opfer wären hier alle die unter dem zu hohen Schadstoffausstoß leiden) richtet welche es gewagt haben die Wahrheit auszusprechen, dann können wir ja auch anfangen investigative Journalisten einzuknasten, welche unbequeme Wahrheiten publizieren, oder? Ist das dann auch logisch und sinnvoll, ja?

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Wenn solch ein Verband nicht weiß in welcher Position er sich befindet und wie er sich positionieren sollte, ist so ein Ergebnis keine Überraschung...
    Genau, wenn dieser vermaledeite Verein nicht weiß, daß er entgegen seines Vereinszwecks (der sicher Mitgrund für die anerkannte Gemeinnützigkeit ist) augenfällige Grenzwertüberschreitungen von Schadstoffen ignorieren sollte, weil er sich sonst mit der Autoindustrie und einer Menge am Hier klicken leidender Dieselfahrer anlegt, dann ist denen auch nicht mehr zu helfen.

    Zitat Zitat von 1uck3r2015 Beitrag anzeigen
    Es wird niemals dazu kommen dass VW in Deutschland für den Betrug bluten wird... Davon kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen.
    Solange die Dieselfahrer weiterhin Auto-Kraten an die Macht wählen, darf man davon in der Tat ausgehen. Geht man von den einschlägigen Zahlen von Dieselbesitzern aus und zählte noch deren volljährige Angehörige dazu, dann könnten wir schon einiges bewegen wenn wir uns gegen Autoindustrie und/oder Politiker wenden würden.

    Ist aber eigentlich auch viel einfacher einen relativ kleinen gemeinnützigen Verein anzugreifen als profitorientierte Betrügerkonzerne.


    Zitat Zitat von HolleBln Beitrag anzeigen
    Wie so oft ist hier die Kritik an der Petition völlig off topic, was die Argumentation angeht.
    Eine Petition auf Bildzeitungsniveau zu verlinken ist aber wohl on-topic?

    Zitat Zitat von HolleBln Beitrag anzeigen
    Die Grenzwerte wären so oder so überschritten worden, unabh. davon, ob einige Hersteller geschummelt haben oder nicht. ALLE Fahrzeuge stoßen natürlich im Betrieb mehr Schadstoofe aus, als auf dem Papier.
    Klar, es handelt sich dabei sozusagen um ein Naturgesetz. Nichts was man dagegen tun könnte (bspw. es in die eine oder andere Richtung anpassen um realistische Angaben zu erhalten)? Und ganz ehrlich, dann paßt meinetwegen die Zahlen in den Broschüren nach oben an um den echten Verbrauch einer Autobahnfahrt von München nach Hamburg mit Abstecher durch Berlin (für die Komponente Stadtverkehr) zu nennen. Daß mein 308 SW mehr als die versprochenen 3,5 Liter pro 100 km frißt, egal wie defensiv ich fahre, ist mir auch schon aufgefallen. Daß dementsprechend mehr Kraftstoff in Abgase umgewandelt wird, ist auch klar. Daß entsprechende Abgaswerte "auf dem Papier" damit Makulatur sind, ebenfalls. Aber wie schon geschrieben, alles unabänderliche Naturgesetze (an denen die DUH vermutlich schuld ist).

    Zitat Zitat von HolleBln Beitrag anzeigen
    Die DUH hat damit bestefalls am Rand mit dem Betrugsskandal zu schaffen.
    Grund genug mal so richtig auf sie einzuhauen, weil sie es wagten der Politik die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben abzuverlangen ... abseits des Betrugsskandals.

    Wer hat die Politiker an die Macht gewählt? Die DUH!
    Wer hat die Gesetze gemacht? Die DUH!
    Wer hat die Gesetze gebrochen? Die DUH!
    Wer hat die Dieselfahrer betrogen? Die DUH!
    Wer hat die Urteile zu den Fahrverboten gesprochen? Die DUH!

    Angesichts dieser - im Hinblick auf die Petition - eindeutigen Faktenlage heiße ich unsere neuen Beherrscher von der DUH willkommen! Die scheinen die eigentliche heimliche Macht in unserem Lande zu sein, mit so enormem Einfluß.
    Geändert von Vidarr (02.12.2018 um 23:00 Uhr)
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  10. Ein Peugeot-Freund hat sich bei Vidarr für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (03.12.2018)

  11. #6
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    gibt es eigentlich auch eine Petition für Dieselfahrverbote? Die würde ich sofort unterschreiben!
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  12. 2 Peugeot-Freunde bedanken sich bei fuchs.14 für den hilfreichen Beitrag:

    oeyrobfr (03.12.2018),Vidarr (03.12.2018)

  13. #7
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    @Vidarr

    Mann könnte meinen das die DUH dein Kind ist. Die DUH ist nicht schuld, tritt mit ihrer „unbedachten Aktion“ in dem Moment aber deutlich als Gegner des Fahrzeughalters in Erscheinung. Deiner Meinung nach sollen tausende Menschen ein Fahrverbot dulden, welches irgendwann mal „den Hersteller“ trifft. Und das irgendwann ist seeehr lange in der Zukunft, denn wenn es ein größeres Verbot gibt, werden viele Menschen, denen es möglich ist, irgend einen neuen Wagen kaufen und den „alten“ in Zahlung geben. Dann lachen sich auch „die bösen Hersteller“ wieder ins Fäustchen und es wird kaum Konsequenzen geben. Auch eine so hoch gelobte „Wahl“ wird nichts ändern, denn das Spinnennetz und die Lobby sind viel zu groß als dass es zu einer echten Veränderung kommen kann, und das vor allem nicht in so kurzer Zeit. Wirklich sehr arrogant immer wieder die Floskel „Ja dann wählt doch wen anders“. Doof nur dass man die Schlüsselleute in den Konzernen garnicht wählen kann. Weiterhin ist es dem Bürger garnicht möglich, tiefgreifendes Wissen über das Thema zu bilden und alle folgen abzusehen. Somit wäre der Alltag von vielen Menschen ruiniert und ihre Existenz gefährdet. Begründet mit der Angst vor weiteren willkürlichen Verboten, wehrt sich der Bürger mit recht gegen so einen Schwachsinn. Die DUH könnte genau so gut die Bürger aufrufen, wendet sich aber mit ihrem Handel gegen ihn und muss deshalb auch schlicht mit Gegenwind rechnen. Ich bin für Alternativen offen, aber wir sollen unsere „alten Autos“ abgeben, damit wir uns neue mit dem selben Antriebskonzept kaufen? Mit Sicherheit nicht, hier sitzen Politik und Autohersteller wieder faul rum und bieten nichts, außer Verbote. Und dass man nicht das Gegenteil behaupten kann, von dem was die Medien an „Wissen“ streuen ist wohl kein Wunder, denn heute glaubt jeder der googeln kann, dass er im Internet die Wahrheit findet. Was aus unseren, schon ziemlich sauberen, Autos herauskommt ist weit weniger als wenn du dir deinen Adventskranz anzündest (die Kerzen) oder allgemein ein Teelicht im Haus. Egal ob NOx, CO2, Feinstaub oder was auch immer, wenn man eine Sau durchs Dorf treiben will, dann ist eine themenbasis die wir nicht sehen oder riechen können perfekt. Vom Bremsstaub oder Reifenabrieb ganz zu schweigen. Denn über den „unsichtbaren Tod“ kann man den ganzen lieben Tag reißerische Schlagzeilen in der Welt verstreuen. Das ganze hat nur ein Ziel, Autos verkaufen. Abwrackprämie 2.0. Denn wäre alles wirklich so schlimm wie so gerne behauptet, wären wir schon alle unter der Erde... Aber in solchen Situation fällt vielen Menschen das rationale denken schwer.

    Als kleine Aussicht, es gibt genügend euro6 Fahrzeuge die „dreckiger“ sind als vergleichbare euro5 Maschinen... Und dafür gibt es Belege, sowie erfolgreiche Einsprüche gegen eine Stilllegung.

    Und außerhalb Deutschland, werden die „alten Autos“ weitergefahren, oft ohne Filter und/oder ohne KAT. Und dann bringt das Wetter die Abgase wieder zu uns, sogar in Wassertropfen eingeschlossen. Und dann wundert man sich dass die Werte nicht besser werden? Das ist alles eine riesengroße Fars.

    Besser werden und Dinge besser machen bin ich dabei, aber bestimmt nicht so und nicht als „dummer“ Bürger.

    Im übrigen ist das nicht das erste mal dass die DUH mit „seltsamen Handlungen“ auffällt. Einfach mal recherchieren was in den vergangen Jahren so praxis dieses Vereins war. Ist mir nicht erst jetzt bekannt und wundert mich daher nicht dass eine Petition zum aktuellen handeln existiert. Da darf man sich tatsächlich begründet fragen wie das moralisch klar geht und gemeinnützig sein soll...

    Viele Grüße
    1uck3r
    Geändert von 1uck3r2015 (03.12.2018 um 20:25 Uhr)
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  14. Ein Peugeot-Freund hat sich bei 1uck3r2015 für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (25.12.2018)

  15. #8
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    @Vidarr

    Ich habe leider das Gefühl, du verstehst die Dinge nicht, die du liest. Als Folge davon reißt du einzelne Sätze aus dem Zusammenhang, um sie zum von dir gewünschten Ergebnis umzuformen. Das ist nicht wirklich Hochschulniveau, sondern eher Bolzplatz.
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  16. Ein Peugeot-Freund hat sich bei HolleBln für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (25.12.2018)

  17. #9
    Threadstarter
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    Ich bitte euch diese Petition weiterhin tatkräftig zu unterstützen - aus diesem Grund möchte ich nochmal diesen Post hochschieben!

    Ich wünsche allen Usern hier auf Peugeotboard.de ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest! Lasst es euch gut gehen

    Beste Grüße
    Le DS 4

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  18. Ein Peugeot-Freund hat sich bei 308GT für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (25.12.2018)

  19. #10
    Senior Member Avatar von Mittns
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    So kann man den Thread auch wieder hoch holen.
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  20. Ein Peugeot-Freund hat sich bei Mittns für den hilfreichen Beitrag bedankt:

    oeyrobfr (25.12.2018)

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