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Inspektionen beim Peugeot 308

40 Beiträge • Seite 1 von 41, 2, 3, 4

Inspektionen beim Peugeot 308

von my_first_lion » 18.07.2010, 20:40

Moin!

Ich werde mit meinem Peugeot 308sw Sport HDi 135 (Bj. 10/2008) in den nächsten Monaten zur 60.000er Inspektion müssen. Zuvor wüsste ich nur gern was dort gemacht wird, was das ganze kosten kann (abhängig vom Ort der Werkstatt) und welche Mängel mich erwarten können.

Es wäre schön, wenn wir an dieser Stelle eine Sammlung über die verschiedenen Modelle aufbauen könnten.
Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen, ob man das eine oder andere vielleicht selbst machen könnte, um so Geld zu sparen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

my_first_lion
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von my_first_lion » 23.07.2010, 18:17

Moin,

seit fast einer Woche gibt es dieses Thema. Bisher hat leider niemand geantwortet.
Ich finde dieses Thema ähnlich wichtig, wie das Thema mit den Mängeln am 308. Vielleicht gibt es doch interessante Erfahrungen oder Potential zum Sparen für jeden von uns.

Für mich sollte bei dieser Umfrage herauskommen, ob ich noch innerhalb der Garantie-Zeit oder erst im Anschluss, wenn die 60.000 km erreicht sind, zur Inspektion gehen sollte.

Über ein paar Informationen würde ich mich sehr freuen.

LG my_first_lion
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von chris308pl » 23.07.2010, 18:26

aufjedenfall VOR ende der garantiezeit die inspektion machen lassen und ich würde davon abraten selbst etwas zu machen (zumindest in der garantiezeit!) , da peugeot gerne sehr schnell die schuld auf andere abschiebt!
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von LeGrand » 23.07.2010, 20:50

Hallo my_first_lion,
also bei mir war jetzt die 60000 km Inspektion fällig. Es wurden diverse Filter ( Kraftstoff, Diesel, Luft, Pollenfilter)gewechselt. Dann noch das übliche - Öl 3,75 l 5w30, Ölfilter und Dichtring sowie die normale Durchsicht. Diese Wartung C kostet incl. Märchensteuer 370 Euro. Es waren also ca 190 Euro mehr als bei den 20. bzw. 40t km Wartungen. Es wird noch normal nach 2 Jahren die Bremsflüssigkeit gewechselt. Das lasse ich aber woanders machen, da es dann gratis ist.
Es war nichts defekt und auszutauschen. Die Bremsen sind auch noch gut und mussten nicht getauscht werden.
Also ich weiss nicht ob du auch jetzt die grosse Inspektion hast wie ich, ich habe den kleinen Diesel 109 PS und der muss alle 20tkm zur Inspektion, du mit dem 2 Liter Diesel ja nur alle 30tkm. Die kleinen Inspektionen kosten nur ca 160-180 Euro .
Ich hoffe ich konnte helfen.
Gruß Le Grand
[color=003333]Peugeot 308 SW Sport 1.6 HDI EZ.06-2008[/color]
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von Allesquatsch » 24.07.2010, 11:13

[quote]
chris308pl schrieb:
aufjedenfall VOR ende der garantiezeit die inspektion machen lassen und ich würde davon abraten selbst etwas zu machen (zumindest in der garantiezeit!) , da peugeot gerne sehr schnell die schuld auf andere abschiebt![/quote]

Kann ich nur unterstreichen. Bei mir wurden bei der Inspektion ein paar Kleinigkeiten (Firmware Navi, schräg stehender Heckwischer, abgewetztes Pedalgummi) festgestellt, für die ich dann noch mal einen Extratermin bekam.
Dort hat man nicht gleich verstanden, dass es Nacharbeiten waren, so dass man mir erst eine Rechnung über 160 EUR vorlegte. Wegen Garantie war's dann für umme.

Ich werde mit Sicherheit nach 23 Monaten eine Inspektion einplanen.
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von my_first_lion » 20.04.2011, 21:48

Hallo Leute,
heute war die lang ersehnte große 60000-Wartung (ohne Ölwechsel). Hab dafür ca. 350¤ bezahlt, was durch die Werkstatt auch angekündigt war.
Was mir bis heute Mittag niemand sagen konnte, ist die Tatsache, dass ich zu den Wartungspapieren eine Kostenschätzung für ca. 1140¤ erhalte.

Folgende Mängel wurden gefunden:
- Hitzeblech hinten gerissen (Austausch 1723LR - ges. ca. 70¤)
- Unterbodenverkleidung gebrochen (Austausch 7136GC, 7136FY - ges. ca. 140¤)
- Hinterachsgummis porös (Austausch 5131H7 - ges. ca. 420¤)
- Bremse hinten rechts fest (Austausch 424946, 425429, 482808 - ges. ca. 510¤)

Die mechanischen Beschädigungen am Unterboden schiebe ich momentan noch auf Eisklumpen auf der Autobahn. Die sind somit meine Schuld. Das werde ich wohl selbst reparieren. (Material max. 140¤)

Den Austausch der hinteren Bremsen würde ich logisch finden, wenn diese abgenutzt wären. Die eine ist aber fest und verglüht. Man kann das Rad mit der Hand kaum drehen. Wie kann sowas passieren? Hatte schon immer einen Knall von den hinteren Bremsen beim losfahren. In der Werkstatt sagte man mir stets, das wäre normal!

Die porösen Hinterachsgummis habe ich gesehen. Ich finde das sieht garnicht so schlimm aus. Da bröckelt nix raus, da sind halt ein paar Risse drin. Wofür sind die Dinger da? Sollte man das Tauschen? Könnte sich hier ein Kulanzantrag lohnen?

Über ein paar Ratschläge würde ich mich sehr freuen.

LG

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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von Catweazle6 » 21.04.2011, 00:45

Hi 'my_first_lion',

willkommen im Club derer die die hinteren Bremsen des 307SW/308SW verfluchen.

Leider wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als in den sauren Apfel zu beißen und die Reparatur durchführen zu lassen.

Die Bremsen haben m.E. einen Konstruktionsfehler, welcher Peugeot regemäßig Geld in die Kassen spült. Sie sind nämlich so dimensioniert, dass sie zwar bei Notbremsungen erstklassig kurze Bremswege hinzaubern können, im Normalbetrieb (insbesondere bei Sprit sparender Fahrweise) derart unterfordert sind, dass sie aus Langeweile einfach vor sich hin rosten und dann irgendwann das Rad fast gänzlich blockieren.

Zur negativen Optimierung der Kosten, d.h. um die Rechnung so teuer wie möglich zu machen, lassen sich die Scheiben nur zusammen mit den Radlagern (die eigentlich noch in Ordnung sind) austauschen, da sie eine Einheit bilden. Die Bremsbeläge, welche auch noch nicht abgenutzt sind müssen "natürlich" ebenfalls ersetzt werden.

Sei froh, dass Du schon 60TKM mit den Scheiben geschafft hast. Bei unserem 307SW war der zweite Satz bereits nach 35TKM schon wieder hinüber.

Als Tipp habe ich von der Werkstatt bekommen, einfach hin und wieder (insbesondere im Salzreichen Winter) durch heftiges Bremsen (wenn es denn der Hintermann zulässt) die Bremsen zur Arbeit zu zwingen.

Peugeot hat wohl den Spruch "Wer rastet, der rostet" zu wörtlich genommen.

Den Vorteil, den man sich durch Sprit sparendes Fahren glaubt erarbeiten zu können, wird man somit alle 40-60TKM wieder los. Nur das man das Geld nicht an der Tanke lässt, sonder der Werkstatt in die Hand drücken darf.

Ich bin schon auf der Suche, ob es evtl. alternative Bremsen für den 307SW/308SW gibt, welche etwas haltbarer sind.

Gruß
Catweazle6
2005-2008 407SW Premium Hdi 135, Chronos-Silber
seit 07/2008 308SW Sport+ Hdi110, Steingrau-Metallic , JBL - Sitzheizung - Navi
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von my_first_lion » 21.04.2011, 03:08

Vielen Dank für die Antwort!

Nun haben sich neue Fragen ergeben:
-> Kann man die Bremse irgendwie vorläufig wieder lösen?
-> Gibt es alternative Bremsen, die eventuell in Frage kommen könnten? (unabhängig vom Preis)

Weiterhin steht folgende Frage im Raum:
- Hinterachsgummis porös (Austausch 5131H7 - ges. ca. 420¤)
-> Die porösen Hinterachsgummis habe ich gesehen. Ich finde das sieht garnicht so schlimm aus. Da bröckelt nix raus, da sind halt ein paar Risse drin. Wofür sind die Dinger da? Sollte man das Tauschen? Könnte sich hier ein Kulanzantrag lohnen?
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von my_first_lion » 21.04.2011, 21:55

Heute war ich mit meinem Auto in einer anderen Peugeot-Werkstatt. Für mich überaschend, konnte die Bremsanlage mit einer "Bremsenpflege" wieder instand gesetzt werden. Diese Aktion hat ca. 30min gedauert und mich 45¤ gekostet. Eine großartige Leistung der Werkstatt kurzfristig kurz vor Feierabend!!!

Inzwischen habe ich versucht, das Passierte zu reproduzieren.
Fakt ist, dass die Bremse erst in den letzten Tagen blockiert sein kann. Dies weis ich daher, dass ich erst letzte Woche zügig auf der Autobahn unterwegs war und alles in Ordnung war. Heute früh fühlte sich der Wagen wie schwer beladen und mit Anhänger an. Ich würde vermuten, dass die hintere Bremse auf dem Bremsenprüfstand stark belastet wurde und dabei Schmutz zwischen Bremsbelag und Bremssattel rutschte und das Lösen der Bremse verhinderte. Danach ging der Wagen zur Wartung auf die Hebebühne. Der Werkstattmitarbeiter konnte sicher nichts für dieses Problem!
Dies würde erklären, warum ich vorher nichts gemerkt hatte.

Die Bremsbeläge selbst waren nicht verglüht. Nach der Autobahnfahrt der letzten Woche, wären sie sicher nur noch Staub gewesen. Die Bremsanlage wurde zerlegt, gereinigt und zusammengesetzt. Der Bremsenprüfstand zeigte dann, dass alles in Ordnung ist.

In Zukunft weiß ich, dass man das Leben dieser Hinterbremse verlängern kann, wenn man sie regelmäßig (evtl. 1-2 im Jahr) reinigen lässt. Dies rechnet sich garaniert! Der Bremsbelag wird noch für eine halbe Ewigkeit reichen.

Die Hinterachsgummis habe ich mir ebenfalls genauer angesehen. Der Werkstattmitarbeiter meinte, man muss diese Reparatur nicht sofort machen. Es ist aber davon auszugehen, dass der TÜV im November diese beanstanden könnte. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ein Tausch der Hinterachsgummis erst kurz vor dem TÜV sinnvoll ist.

Die Unterbodenteile sind nun zweckmäßig befestigt. Den Hitzeschild am Auspuff werde ich selbst tauschen.

Alle meine Probleme scheinen nun wieder gelöst! Statt 1140¤ wird die Behebung der Mängel nun 45¤ (Bremsenpflege) + 31,65¤ (Hitzeschild) kosten.

Vielen Dank an die Kollegen dieser tollen Werkstatt!!!
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Re: Inspektionen beim Peugeot 308

von mahohz » 22.04.2011, 18:39

Bei mir wurde der 60.000er-Kundendienst auch vor ein paar Tagen gemacht.

Das mit der Bremse hinten hatte ich aber schon ein paar Wochen vorher. Erst quietschte es beim Bremsen, was ich beim Händler reklamierte. Er meinte, dass sei normal und man könne nichts dagegen machen.

Dann quietschte es dauernd und der Wagen fühlte sich beim Fahren an, als würde man einen Anhänger ziehen. Wieder zum Händer: Das dauernde Quietschen sei ebenfalls normal, das "wäre bei allen Autos so".

Auf meine nachdrückliche Bitte wurde der Wagen dennoch widerwillig auf die Hebebühne genommen. Und siehe da: Die Hinterräder ließen sich kaum noch drehen.

Die Bremsen wurden dann gereinigt und seitdem ist es wieder i.O.

Das Hitzeschutzblech am Endschalldämpfer war bei mir ebenfalls schon defekt.

Im Moment stören mich noch nervige Brummgeräusche bei Drehzahlen über 2000 1/min, besonders beim Gaswegnehmen. Das war definitiv nicht von Anfang an so, sei aber (natüüüüürlich) auch "normal".

Bei der Inspektion bekam ich übrigens noch eine neue Schaltbetätigung, da sich die Gänge 5 und 6 eigentlich nur noch mit dem Hammer einschlagen ließen.

Eins muss man Peugeot lassen: Mit den Autos wird es nie langweilig...

Noch ein Jahr und dann bin ich erlöst...
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